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Wir erklären Dir die Begriffe, die dich schon immer interessiert haben. Mit unserem PH Wiki wirst du zum echten Profi in Sachen Zeitarbeit und Personaldienstleistung. 

 

 

 

Arbeitnehmerüberlassung bedeutet, dass ein Arbeitnehmer von einem Personaldienstleister einem Dritten (Unternehmen) gegen ein Entgelt und für eine begrenzte Zeit überlassen wird.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerüberlassung und somit das zeitlich begrenzte Verleihen (überlassen) eines Arbeitnehmers (Leiharbeiters) in einen Betrieb eines Dritten (Entleih-Unternehmen).

Im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (AÜV) sind die Bedingungen für die Arbeitnehmerüberlassung zwischen dem Personaldienstleister (Verleiher) und dem Entleiher schriftlich festgehalten. Vertragspartner sind also die Zeitarbeitsfirma und das entleihende Unternehmen.

Als Arbeitsschutz werden alle Maßnahmen bezeichnet, die zum Schutz der Arbeitnehmer vor arbeitsbedingten Gesundheits- oder Sicherheitsgefährdungen dienen.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Gelber Schein) ist eine ärztliche Bescheinigung über eine bei einer Untersuchung festgestellte Erkrankung, die den Arbeitnehmer an der Erbringung seiner Arbeitsleistung hindert.

Überlässt eine Zeitarbeitsfirma einem Unternehmen einen Arbeitnehmer, der nicht die Qualifikationen mitbringt, welche seitens des Entleiher-Unternehmens gefordert waren, spricht man von einem Auswahlverschulden seitens der Zeitarbeitsfirma.

Im Gegensatz zur unbefristeten Beschäftigung ist bei einer Befristung vereinbart, dass das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Datum enden wird.

Bei einem befristeten Vertrag wird das Ende der Beschäftigung schon vor deren Beginn definiert. Ein Arbeitsvertrag darf bis zu zwei Jahre kalendermäßig befristet werden, wenn kein Sachgrund vorliegt.

Branchenzuschläge sind nach der Einsatzdauer gestaffelte Prozentsätze, die je nach Branche auf das jeweilige Stundenentgelt aufgeschlagen werden.

Der Begriff Curriculum Vitae stammt aus dem Lateinischen und bedeutet auf Deutsch Lebenslauf.

Die Drehtürklausel besagt, dass ein Mitarbeiter der zuvor in einer Festanstellung bei dem Entleihunternehmen angestellt war, für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten nicht als Leiharbeiter bei diesem Unternehmen beschäftigt sein darf. Die Drehtürklausel soll verhindern, dass Personal entlassen oder nicht weiter beschäftigt wird und anschließend, innerhalb von sechs Monaten nach Ausscheiden als Leiharbeitskraft wieder im selben Unternehmen zu schlechteren Bedingungen eingesetzt wird.

Zeitarbeitnehmer sind bei einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, arbeiten aber beim Kundenunternehmen. Daraus resultiert das sogenannte Dreiecksverhältnis zwischen Zeitarbeitnehmer, Zeitarbeitsunternehmen und Kundenunternehmen.

Als Entleiher wird ein Unternehmen bezeichnet, das eine Arbeitnehmerüberlassung als Dienstleistung in Anspruch nimmt und Leiharbeiter beim Personaldienstleister anfordert.

Entgeltgruppen sind Gruppen, die in verschiedene Stufen eingeteilt sind. Jeder Entgeltgruppe wird eine spezifische Ausbildung, Qualifikation, Berufsbild, Erfahrung und Gehalt vorausgesetzt.

Eine Einsatzbeschreibung beinhaltet alle Arbeitsanweisungen und nötigen Informationen, die der Mitarbeiter für den Einsatz beim Kundenunternehmen vor dem Einsatz benötigt. (Aufgaben, einsatzbezogene Zulagen, Arbeitsort, Adresse, Ansprechpartner, Arbeitsbeginn)

Equal Pay bedeutet, dass Zeitarbeitnehmern nach 9 Monaten ununterbrochener Überlassung an denselben Kunden ein ebenso hohes Arbeitsentgelt gezahlt wird, wie es den Festangestellten Mitarbeitern in einer vergleichbaren Anstellung vergütet wird.

Der Begriff Headhunting ist eine Art der gezielten Personalsuche. Das Ziel ist es, eine offene Führungsposition in einem Unternehmen zu besetzen.­­ Ein Headhunter geht direkt auf geeignete Kandidaten zu, welche oft noch in konkurrierenden Unternehmen angestellt sind.

Der iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. ist ein Arbeitgeberverband der deutschen Zeitarbeitsunternehmen und vertritt die Interessen der Personaldienstleister.

Bei der Konkretisierung wird für den Kunden vor Einsatzbeginn schriftlich festgehalten, welche Mitarbeiter konkret vor Ort zur Tätigkeitsverrichtung erscheinen werden.

Leiharbeit ist ein veraltetes Wort für Zeitarbeit. Zeitarbeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer von einem Zeitarbeitsunternehmen einem Dritten (Unternehmen) gegen Entgelt für begrenzte Zeit überlassen wird.

Unter dem Mindestlohn versteht man ein durch das Gesetz oder einen Tarifvertrag festgelegtes Mindest-Arbeitsentgelt für den Arbeitnehmer, das nicht unterschritten werden darf.

Das Master-Vendor Modell ist eine besondere Form der Personaldienstleistung, in der ein Personaldienstleister die Rolle des Hauptdienstleisters (Master) übernimmt.

Onsite-Management und das Master-Vendor-Modell gehen vermehrt Hand in Hand. Beim Onsite -Management übernimmt der Personaldienstleister die komplette Koordination der Zeitarbeitnehmer vor Ort beim Kunden, in einem ihm zugeteilten Büro.

Beim Outsourcing wird eine bisher innerhalb des Unternehmens erfolgte Dienstleistung, wie z.B. die Buchhaltung, vollständig oder teilweise an Dritte ausgelagert.

Personaldienstleistungen werden von Personaldienstleistern angeboten und sind alle Dienstleistungen rund um den Einsatz von Personal, d.h. die Arbeitnehmerüberlassung, die Personalvermittlung, Personalgewinnung sowie weitere Services im Bereich Personalberatung.

Die Personalvermittlung beschreibt einen Bereich der Personaldienstleistung, in der geeignetes Personal an Unternehmen und potentielle Arbeitgeber vermittelt wird. Anders als bei der Arbeitnehmerüberlassung, wird der Mitarbeiter direkt beim Kunden angestellt.

Personalleasing ist ein anderes Wort für Zeitarbeit beziehungsweise Arbeitnehmerüberlassung. Ein Unternehmen, bekommt von einem Zeitarbeitsunternehmen Mitarbeiter mit den gewünschten Qualifikationen für einen gewünschten Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Ein Tarifvertrag ist ein Vertrag zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Er regelt die Rechte und Pflichten und Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ein Tarifvertrag steht rechtlich über einem Arbeitsvertrag.

Ein unbefristeter Arbeitsvertrag beschreibt einen auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Vertrag zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber.

Bei einer Übernahme eines Zeitarbeitnehmers durch ein Kundenunternehmen wird der bestehende Vertrag zwischen Zeitarbeitnehmer und Personaldienstleister aufgelöst und ein neuer Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen vereinbart.

Zeitarbeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer von einem Zeitarbeitsunternehmen an ein Unternehmen gegen Entgelt für eine gewünschte Zeit überlassen wird.

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